M+E-Industrie: Unterdurchschnittliche Entwicklung der im Vergleich zu Deutschland

Die Bedeutung der M+E-Industrie in Hessen liegt unter dem Bundesdurchschnitt, sowohl beim Anteil der Beschäftigten als auch bei der Bruttowertschöpfung.

Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort
Die M+E-Industriequote zeigt den Anteil der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie an allen Beschäftigten.
Wirtschaftszweige 24-33, 2024, Prozent
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Die Beschäftigungsquote zeigt, wie stark eine Region durch die Metall- und Elektroindustrie geprägt ist. Besonders hohe Werte weisen auf Regionen hin, in denen die Branche für Arbeitsplätze und Einkommen eine überdurchschnittliche Rolle spielt. Insbesondere Mittel- und Nordhessen profitiert von der überdurchschnittlichen Prägung durch M+E-Unternehmen. Aktuell sehen sich viele M+E-Unternehmen großen Herausforderungen durch die 4 Ds – Digitalisierung, Dekarbonisierung, demografischer Wandel und Deglobalisierung – ausgesetzt, die zusätzlich zu den Standortherausforderungen mit hohen Energie- und Arbeitskosten, hohen Steuerlasten und bürokratischen Lasten bewältigt werden müssen.

Aktualisiert: 30.04.2026 · Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit
Beschäftigte in der M+E-Industrie
Anzahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie in Hessen.
Hessen (2025)
265.150
Beschäftigte
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Die Zahl beschreibt die unmittelbare Beschäftigungsgröße der Branche in Hessen. Hinzu kommen Arbeitsplätze bei Zulieferern, Dienstleistern und in nachgelagerten Bereichen.

Aktualisiert: 04.09.2026 · Quelle: eigene Berechnungen auf Basis von Daten der Bundesagentur für Arbeit
Bruttowertschöpfung in der M+E-Industrie
Hessen (2025)
29,5
Milliarden Euro
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Die Bruttowertschöpfung umfasst den Wert der in der Metall- und Elektroindustrie produzierten Güter abzüglich der Vorleistungen, die dafür benötigt werden.

Aktualisiert: 04.09.2026 · Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder
Produktivität der M+E-Industrie
Bruttowertschöpfung in € je Erwerbstätigen
Die Produktivität misst die Bruttowertschöpfung je Erwerbstätigen in der M+E-Industrie.
Hessen (2025)
111.098€ je Erwerbstätigen
↑ +18,2 % seit 2016
Deutschland (2025)
115.789€ je Erwerbstätigen
↑ +25,4 % seit 2016
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Die Produktivität zeigt, wie viel Wertschöpfung je Erwerbstätigen entsteht. Der Vergleich mit Deutschland macht sichtbar, ob Hessen bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Branche aufholen kann. Seit 2016 ergänzt die Produktivitätsentwicklung das Bild einer Industrie unter Druck: Deutschlandweit wuchs die industrielle Produktivität deutlich stärker als in Hessen.

Aktualisiert: 04.09.2026 · Quelle: eigene Berechnungen auf Basis der VGR der Länder und Daten der Bundesagentur für Arbeit
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