Die Bedeutung der M+E-Industrie in Hessen liegt unter dem Bundesdurchschnitt, sowohl beim Anteil der Beschäftigten als auch bei der Bruttowertschöpfung.
Die Beschäftigungsquote zeigt, wie stark eine Region durch die Metall- und Elektroindustrie geprägt ist. Besonders hohe Werte weisen auf Regionen hin, in denen die Branche für Arbeitsplätze und Einkommen eine überdurchschnittliche Rolle spielt. Insbesondere Mittel- und Nordhessen profitiert von der überdurchschnittlichen Prägung durch M+E-Unternehmen. Aktuell sehen sich viele M+E-Unternehmen großen Herausforderungen durch die 4 Ds – Digitalisierung, Dekarbonisierung, demografischer Wandel und Deglobalisierung – ausgesetzt, die zusätzlich zu den Standortherausforderungen mit hohen Energie- und Arbeitskosten, hohen Steuerlasten und bürokratischen Lasten bewältigt werden müssen.
Die Zahl beschreibt die unmittelbare Beschäftigungsgröße der Branche in Hessen. Hinzu kommen Arbeitsplätze bei Zulieferern, Dienstleistern und in nachgelagerten Bereichen.
Die Bruttowertschöpfung umfasst den Wert der in der Metall- und Elektroindustrie produzierten Güter abzüglich der Vorleistungen, die dafür benötigt werden.
Die Produktivität zeigt, wie viel Wertschöpfung je Erwerbstätigen entsteht. Der Vergleich mit Deutschland macht sichtbar, ob Hessen bei der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Branche aufholen kann. Seit 2016 ergänzt die Produktivitätsentwicklung das Bild einer Industrie unter Druck: Deutschlandweit wuchs die industrielle Produktivität deutlich stärker als in Hessen.
Übersicht über die wichtigsten Kennzahlen zur industriellen Entwicklung und wirtschaftlichen Transformation in Hessen.